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Zwei Interviews online

Zwei Interviews stehen jetzt seit Neuestem online:

  • Mit Antonia Stahl von der CAU Kiel habe ich ein Gespräch über den Flipped Classroom geführt: Kopfstand im Hörsaal. Der Blog Einfach gute Lehre der CAU Kiel ist übrigens relativ neu - gleich mal den Feed abonnieren!
  • Karl Urban hat ein Interview geführt über Flipped Classroom, Bloggen und überhaupt Open Science. Das Ganze ist als SWR2-Podcast online: Der Forscher im Netz

Habt ihr Kommentare, Kritik und Anregungen? Am besten gleich hier loswerden! 🙂

Podcast zum Thema "Was sind OER?"

Neulich hat mit Dominik Kopp zum Thema "Was sind Open Educational Resources (OER)"  im Rahmen des Seminars "Schwerpunkte der Berufspädagogik" am Lehrstuhl für Pädagogik, School of Education, Technische Universität München, interviewt. Der Podcast ist jetzt online:

Direkter Link

Kommentare erwünscht! (natürlich!)

Nachhaltigkeit des Lernens durch Neue Medien?

Wie erreicht man, dass Gelerntes "lange erhalten bleibt" und nicht so schnell wieder vergessen wird? Was kann man als Lehrender dafür tun? Diese Anfrage erreichte mich neulich per Mail: "Wie ist der Realnutzen neuer Unterrichtsmedien im Sinne der Nachhaltigkeit des Lernens?"

Meine Antwort (kurz skizziert):

Ich bin mir nicht sicher, ob neue Medien hierfür der richtige Ansatzpunkt sind. Meiner Ansicht nach scheinen hier didaktische Aspekte eine viel größere Rolle zu spielen:

  • Vernetzung von Wissen und Einbettung in Vorwissen (im Gegensatz zur Erzeugung "trägen Wissens") - d.h. an Vorwissen anknüpfen!
  • Erhöhung der Verarbeitungstiefe durch entsprechende Arbeitsaufträge; nicht nur Verstehen fördern, sondern die intensive Auseinandersetzung mit Inhalten: elaborieren, analysieren, bewerten, ...
  • situiertes Lernen, d.h. Lernen in direkten "authentischen" Anwendungskontexten (hilft auch bei der Vernetzung von Wissen und beantwortet darüber hinaus die Frage "wozu lerne ich das?"); allerdings nur, wenn sowas auch existiert.

Neue Medien können diese Prozesse allenfalls unterstützen, eine wichtigere Rolle spielt meines Erachtens aber der prinzipielle didaktische Ansatz, der dann so oder so medial umgesetzt bzw. durchgeführt werden kann.

Wie denkt ihr darüber? Kennt ihr Literatur, die diese Hypothese stützen würde (bzw. das Gegenteil)?

Die Programmiersprache Logo

Neue Vorlesungsaufzeichnung online: Die Programmiersprache Logo

Sonstige Materialien, Aufgaben, Links, Literatur auf einer ZUM-Seite gesammelt

Lieber Tasks als Mails

Mailflut belastet. Insbesondere machen diejenigen Mails den Mailfolder unübersichtlich, die gewisse Aktionen, aber keine Antworten von mir verlangen. Beispiele: Ein Account im Forum muss aktiviert werden, ein User muss in einer Mailingliste akzeptiert werden, auf einen Youtube-Kommentar muss reagiert werden usw. Das mache ich in der Regel nicht sofort, d.h. die Mails bleiben so lange im Mailfolder, bis ich dazu komme. Dadurch wird's aber unübersichtlich.

Was ich eigentlich gerne hätte: Diese Informationen werden nicht als Mails vorgehalten, sondern als Tasks zu meiner Toodledo-Todoliste hinzugefügt. Toodledo bietet dazu die Möglichkeit, Tasks per Mail einzutragen. Diese Mails müssen dabei ein speziell formatiertes Subject aufweisen, z.B.:

Android-Buch bestellen !! #today %buch, android

Wenn ich eine Mail mit diesem subject an meinen persönlichen toodledo-Account schicke, dann wird die Aufgabe "Android-Buch bestellen" mit einer hohen Priorität (!!) und dem Enddatum heute (#today) und den beiden Tags "buch" und "android" erzeugt.

Das heißt: Man sollte Mails nicht einfach an toodledo weiterleiten, sondern vorher derart bearbeiten, dass das subject die entsprechenden Infos enthält. Strategie: Man leitet häufig auftretende Mails, die Aktionen, aber keine Antworten verlangen, erst mal an einen persönliche Mail-Account auf einem Unix- oder Linuxserver weiter, leitet die Mail dort in ein Skript (z.B. ein Perl-Skript), bastelt sich dort die entsprechende neue Mail mit passendem Subject und leitet diese an toodledo weiter.

Ich habe mir jetzt ein Skript dafür gebastelt, und es funktioniert wirklich prima. Wer mag, kann sich das ja nehmen und entsprechend anpassen: Mailhandler.pl

Mails, die keinerlei Antwort oder Aktion von mir verlangen, werden hingegen einfach direkt auf meinem Mailserver in einen Folder geschoben oder direkt per E-Mail an evernote weitergeleitet (wenn ich die Information später noch brauche, z.B. automatische Antworten vom Kino mit Reservierungsnummer oder ähnliches).

Ergebnis: Es landen überwiegend nur noch Mails in meinem Mailaccount, die ich beantworten muss (also so "echte" Mails von "echten" Personen geschickt). Aufgaben hingegen landen als Task in meinem toodledo-Account und werden dort von mir dann abgearbeitet, wenn ich mir meine taskliste vornehme.

Habt ihr noch kreative Ideen, was man alles mit solchen Mechanismen anstellen könnte?

Am Modell lernen

Kurz der Hinweis auf einen neuen Beitrag:

Spannagel, C. (2013). Am Modell lernen: Produktive Nutzung digitaler Medien im Lehramtsstudium. journal für lehrerInnenbildung, 13(4), 12-16.

Im selben Heft auch Beiträge u.a. von Mandy Schiefner-Rohs, Kerstin Mayrberger, Lisa Rosa, André Spang und vielen anderen! Das Thema des Hefts: Social Media in der Lehrerbildung.

Designing In-Class-Activities in the ICM

Der Tagungsband zur zweiten Inverted Classroom Model Conference, die von Jürgen Handke und seinem Team in Marburg organisiert wurde, ist erschienen. Mit dabei ein Beitrag von Janna und mir:

Spannagel, C. & Spannagel, J. (2013). Designing In-Class Activities in the Inverted Classroom Model. In J. Handke, N. Kiesler & L. Wiemeyer, L. (Hrsg.) (2013). The Inverted Classroom Model. The 2nd German ICM-Conference (S. 113-120). München: Oldenbourg Verlag.

In dem Beitrag beschreiben wir, wie man die Präsenzphase im Flipped Classroom gestalten kann (denn um die geht es ja eigentlich!). Mit dabei sind ein paar Überlegungen zu Großgruppenmethoden und Hörsaalspielen.

Weitere Infos zum Tagungsband

Forschen muss Spaß machen!

Wer hätte das nicht gedacht?

Allwissendes Internet?

Ein neuer Beitrag ist erschienen, basierend auf der Diskussion zur Frage "Muss man eigentlich nix mehr wissen?":

Spannagel, C. (2013). Allwissendes Internet? Warum man trotz Google & Co. etwas wissen sollte. Pädagogik, 13(7-8), 58-61.

Kurzfassung: Warum sollte man etwas im Kopf haben, das man per Google und Wikipedia jederzeit im Internet "nachschlagen" kann? Die Versuchung, sich die mühsame Aneignung von Detailwissen zu ersparen, war wohl noch nie so groß wie heute. Der Autor hinterfragt die Mär vom allwissenden Internet. Er zeigt den Unterschied zwischen Daten, Informationen und Wissen auf. Ist vielleicht Wissen heutzutage wichtiger denn je?

Danke nochmals an alle, die im Internet mitdiskutiert haben! Vieles davon habe ich aufgreifen können mit entsprechenden Hinweisen auf die Mitdiskutant(inn)en. Insofern ist der Beitrag ein schönes Beispiel für #openscience geworden ganz nach dem Motto: von der gemeinsamen Wissenskonstruktion bis zur Publikation. Danke!

Mathe-MOOC in Produktion!

Ihr möchtet die Mathe-MOOC-Macher bei der Produktion begleiten und eure Ideen und Wünsche einspeisen? Gerne! Es gibt drei Wege, dies zu tun:

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Also: Macht mit bei der Mathe-MOOC-Produktion! 🙂