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Lieber Tasks als Mails

Mailflut belastet. Insbesondere machen diejenigen Mails den Mailfolder unübersichtlich, die gewisse Aktionen, aber keine Antworten von mir verlangen. Beispiele: Ein Account im Forum muss aktiviert werden, ein User muss in einer Mailingliste akzeptiert werden, auf einen Youtube-Kommentar muss reagiert werden usw. Das mache ich in der Regel nicht sofort, d.h. die Mails bleiben so lange im Mailfolder, bis ich dazu komme. Dadurch wird's aber unübersichtlich.

Was ich eigentlich gerne hätte: Diese Informationen werden nicht als Mails vorgehalten, sondern als Tasks zu meiner Toodledo-Todoliste hinzugefügt. Toodledo bietet dazu die Möglichkeit, Tasks per Mail einzutragen. Diese Mails müssen dabei ein speziell formatiertes Subject aufweisen, z.B.:

Android-Buch bestellen !! #today %buch, android

Wenn ich eine Mail mit diesem subject an meinen persönlichen toodledo-Account schicke, dann wird die Aufgabe "Android-Buch bestellen" mit einer hohen Priorität (!!) und dem Enddatum heute (#today) und den beiden Tags "buch" und "android" erzeugt.

Das heißt: Man sollte Mails nicht einfach an toodledo weiterleiten, sondern vorher derart bearbeiten, dass das subject die entsprechenden Infos enthält. Strategie: Man leitet häufig auftretende Mails, die Aktionen, aber keine Antworten verlangen, erst mal an einen persönliche Mail-Account auf einem Unix- oder Linuxserver weiter, leitet die Mail dort in ein Skript (z.B. ein Perl-Skript), bastelt sich dort die entsprechende neue Mail mit passendem Subject und leitet diese an toodledo weiter.

Ich habe mir jetzt ein Skript dafür gebastelt, und es funktioniert wirklich prima. Wer mag, kann sich das ja nehmen und entsprechend anpassen: Mailhandler.pl

Mails, die keinerlei Antwort oder Aktion von mir verlangen, werden hingegen einfach direkt auf meinem Mailserver in einen Folder geschoben oder direkt per E-Mail an evernote weitergeleitet (wenn ich die Information später noch brauche, z.B. automatische Antworten vom Kino mit Reservierungsnummer oder ähnliches).

Ergebnis: Es landen überwiegend nur noch Mails in meinem Mailaccount, die ich beantworten muss (also so "echte" Mails von "echten" Personen geschickt). Aufgaben hingegen landen als Task in meinem toodledo-Account und werden dort von mir dann abgearbeitet, wenn ich mir meine taskliste vornehme.

Habt ihr noch kreative Ideen, was man alles mit solchen Mechanismen anstellen könnte?

Allwissendes Internet?

Ein neuer Beitrag ist erschienen, basierend auf der Diskussion zur Frage "Muss man eigentlich nix mehr wissen?":

Spannagel, C. (2013). Allwissendes Internet? Warum man trotz Google & Co. etwas wissen sollte. Pädagogik, 13(7-8), 58-61.

Kurzfassung: Warum sollte man etwas im Kopf haben, das man per Google und Wikipedia jederzeit im Internet "nachschlagen" kann? Die Versuchung, sich die mühsame Aneignung von Detailwissen zu ersparen, war wohl noch nie so groß wie heute. Der Autor hinterfragt die Mär vom allwissenden Internet. Er zeigt den Unterschied zwischen Daten, Informationen und Wissen auf. Ist vielleicht Wissen heutzutage wichtiger denn je?

Danke nochmals an alle, die im Internet mitdiskutiert haben! Vieles davon habe ich aufgreifen können mit entsprechenden Hinweisen auf die Mitdiskutant(inn)en. Insofern ist der Beitrag ein schönes Beispiel für #openscience geworden ganz nach dem Motto: von der gemeinsamen Wissenskonstruktion bis zur Publikation. Danke!

Mathe-MOOC in Produktion!

Ihr möchtet die Mathe-MOOC-Macher bei der Produktion begleiten und eure Ideen und Wünsche einspeisen? Gerne! Es gibt drei Wege, dies zu tun:

  1. Ihr abonniert den Mathe-MOOC-Macher-Blog und kommentiert dort.
  2. Ihr klickt in der Facebook-Seite zum Mathe-MOOC auf "Gefällt mir" und kommentiert dort.
  3. Ihr folgt unserem Twitter-Account @mathemooc

Also: Macht mit bei der Mathe-MOOC-Produktion! 🙂

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Wie geht's?

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Herzlichen Dank!

 

Open Science im Web

Neulich im tiefsten Schwarzwald: ein Vortrag zu öffentlicher Wissenschaft im Web. Im Rahmen des Studium Generale der Hochschule Furtwangen durfte ich einen Vortrag zu Open Science 2.0 halten. Der Vortrag wurde aufgezeichnet und findet sich in der Mediathek der Hochschule Furtwangen. Die Folien zum Ausdrucken und Mitschreiben stehen auch online.

Herzlichen Dank an Prof. Eduard Heindl für die Einladung! An dieser Stelle möchte ich gleich seine zahlreichen, sehr interessanten Blogs empfehlen:

Play Group HD

Wir haben Anfang 2013 eine Forschungsgruppe gebildet, die sich insbesondere den Prinzipien a) open science und b) gamification verschrieben hat: die Play Group HD. Ganz nach dem Motto: Forschen muss Spaß machen! 🙂 ... Join us!

Links: