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Interview auf der #didacta13

Auf der Didacta wurde ich von Jaana Müller (werkstatt.bpb.de) interviewt zum Thema "Schulen und die digitale (Bildungs-)Welt" (danke schön!):

Dunkles Gemunkel

Ich wurde gefragt, ob es "DER dunkelmunkel" oder "DAS dunkelmunkel" heißt .Nachdem ich die naheliegende Antwort getwittert und gefacebookt hatte, hat Burkhard Tomm-Bub sogleich ein Gedicht darüber geschrieben. Voilá!

Dunkles Gemunkel

Man munkelt hin, man munkelt her,
ist`s "der", ist`s "das" -
es ist schon schwer ...
und jeder weiß dazu auch was.

Das Lichte ist ja heller als das Dunkel ...
das Lichte scheint mit hellem Glanz
doch passt das "das" dann auch aufs "Munkel"?
So geht herum der Worte Tanz.

Das Dunkelmunkel - oder "der"?
man diskutiert bis in die Nacht,
und ist im Kopf schon ganz verquer.
So hat man dann den Tag verbracht ...

So ist es dann vielleicht egal -
doch Dunkelmunkel: immer erste Wahl!!

 

Erste Gedanken zu Hattie

... gibts auf der Bildungslücke: Ein paar Gedanken zum Heiligen Gral.

Oh, wie hab ich die Bildungslücke im letzten Jahr vernachlässigt! Das soll nun anders werden! *ich schwör*

Mathe-Videos zur Sek2?

Neulich bekam ich folgende Anfrage nach Videos zur Mathematik der Sekundarstufe II. Meine Tipps waren:

  • http://thesimplemaths.de
  • http://www.sofatutor.com/

The Simple Math ist attraktiv, weil es kostenlos ist, allerdings umfassen die Videos nur einen Teil des Sek-2-Stoffes in Mathematik (danke übrigens an Rainer für den Tipp). Sofatutor ist umfassender, dafür aber kostenpflichtig.

Habt ihr noch weitere Tipps/Links/Hinweise?

Die Mathematikvorlesung aus der Konserve

Neu erschienen:

Spannagel, C. (2012). Die Mathematikvorlesung aus der Konserve. In J. Sprenger, A. Wagner & M. Zimmermann (Hrsg.), Mathematik lernen, darstellen, deuten, verstehen - Didaktische Sichtweisen vom Kindergarten bis zur Hochschule. Wiesbaden: Springer Spektrum.

mathjax

Neulich bin ich über die Möglichkeit gestolpert, mathematische Formeln in google mails einbinden zu können. Darauf hin wurde ich auf mathjax aufmerksam gemacht (danke Micha!). Ein entsprechendes Plugin mal schnell hier installiert, und es funzt:

\sum_{i=1}^{n}i=\frac{n\cdot (n+1)}{2}

Nett. Das nächste, was ich ausprobieren werde, ist sharelatex (danke, Philipp!)

Literatur- und Linktipps zu Polyamorie

Ein paar neue Literatur- und Linktipps zum Thema Polyamorie:

Das Buch Die andere Beziehung von Imre Hofmann und Dominique Zimmermann (erschienen im Schmetterling-Verlag) ist eine sehr gut lesbare, philosophische Abhandlung zum Thema. In vielen Einzelbeiträgen gehen die Autoren auf unterschiedliche Facetten des Themas Polyamorie ein. (Danke an Naomi Greenberg für den Tipp!)

In folgender Doku kommen zwei polyamor lebende Menschen - Nicole und Manu - zu Wort: Nadia auf den Spuren der Liebe - Vielliebhaberei. Sehr angenehme Frage, sehr interessante Antworten. Sehenswert! (ebenso danke, Naomi ;-)).

Darüber hinaus bin ich neulich auf ein Buch gestoßen mit dem Titel The Ethical Slut: A practical guide to polyamory, open relationships and other adventures. Das hab ich erst begonnen zu lesen, aber bereits die ersten Kapitel gefallen mir sehr gut. Insofern auch hier: Dicke Empfehlung! (Das gibts auch als Kindle-ebook)

Zwei neue Veröffentlichungen

Zwei neue Artikel sind jetzt rausgekommen, und zwar die folgenden:

  • Handke, J., Loviscach, J., Schäfer, A. M. & Spannagel, C. (2012). Inverted Classroom in der Praxis. In B. Berendt, B. Szczyrba & J. Wildt (Hrsg.), ''Neues Handbuch Hochschullehre'' (E 2.11, 1-18), Ergänzungslieferung 57, Dezember 2012. Berlin: Raabe.
  • Scherrmann, A., Spannagel, C. & Bescherer, C. (2012). Da pocht mein Herz. Pulsdaten erheben und auswerten. mathematik lehren, 175, 19-24.

Lebenslanges Lernen und öffentliche Wissenschaft im Web 2.0

Jetzt gerade ist ein Beitrag von Oliver Tacke und mir in den Hessischen Blättern für Volksbildung erschienen. Thema: Lebenslanges Lernen und öffentliche Wissenschaft im Web 2.0

Abstract: "Öffentliche Wissenschaft bietet Menschen Gelegenheiten, nicht nur Einblicke in neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, sondern auch wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen kennen zu lernen. Wissenschaftler und Nicht-Wissenschaftler können in gemeinsamen Forschungsprojekten von den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Personen profitieren. Das Web 2.0 bietet hierfür eine praktische Kommunikations- und Kooperationsbasis. Durch die Öffnung von Lehre und Forschung im Web werden dabei Anknüpfungspunkte für den gemeinsamen Austausch gebildet."

Referenz: Spannagel, C. & Tacke, O. (2012). Lebenslanges Lernen und öffentliche Wissenschaft im Web 2.0. Hessische Blätter für Volksbildung, 2012(4), 335-343.

Die Infantilisierung der Wissenschaft

"Man könnte das Kasperletheater als ein Zeichen des Niedergangs abqualifizieren." sagt ein sehr lesenswerter Blogartikel über mein Video mit Graf Zahl. Da ich den Beitrag leider nicht ganz verstehe, bitte ich um Hilfe: Was genau ist gemeint mit der Aussage, dass die transzendentale Subjektivität erst ihre Wissensträgerschaft beweisen sollte? Und weshalb beginnt die Gesellschaft, "den tranzendentalen Vermeidungsirrtum zu beobachten."?