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Die Mathematikvorlesung aus der Konserve

Neu erschienen:

Spannagel, C. (2012). Die Mathematikvorlesung aus der Konserve. In J. Sprenger, A. Wagner & M. Zimmermann (Hrsg.), Mathematik lernen, darstellen, deuten, verstehen - Didaktische Sichtweisen vom Kindergarten bis zur Hochschule. Wiesbaden: Springer Spektrum.

mathjax

Neulich bin ich über die Möglichkeit gestolpert, mathematische Formeln in google mails einbinden zu können. Darauf hin wurde ich auf mathjax aufmerksam gemacht (danke Micha!). Ein entsprechendes Plugin mal schnell hier installiert, und es funzt:

\sum_{i=1}^{n}i=\frac{n\cdot (n+1)}{2}

Nett. Das nächste, was ich ausprobieren werde, ist sharelatex (danke, Philipp!)

Literatur- und Linktipps zu Polyamorie

Ein paar neue Literatur- und Linktipps zum Thema Polyamorie:

Das Buch Die andere Beziehung von Imre Hofmann und Dominique Zimmermann (erschienen im Schmetterling-Verlag) ist eine sehr gut lesbare, philosophische Abhandlung zum Thema. In vielen Einzelbeiträgen gehen die Autoren auf unterschiedliche Facetten des Themas Polyamorie ein. (Danke an Naomi Greenberg für den Tipp!)

In folgender Doku kommen zwei polyamor lebende Menschen - Nicole und Manu - zu Wort: Nadia auf den Spuren der Liebe - Vielliebhaberei. Sehr angenehme Frage, sehr interessante Antworten. Sehenswert! (ebenso danke, Naomi ;-)).

Darüber hinaus bin ich neulich auf ein Buch gestoßen mit dem Titel The Ethical Slut: A practical guide to polyamory, open relationships and other adventures. Das hab ich erst begonnen zu lesen, aber bereits die ersten Kapitel gefallen mir sehr gut. Insofern auch hier: Dicke Empfehlung! (Das gibts auch als Kindle-ebook)

Zwei neue Veröffentlichungen

Zwei neue Artikel sind jetzt rausgekommen, und zwar die folgenden:

  • Handke, J., Loviscach, J., Schäfer, A. M. & Spannagel, C. (2012). Inverted Classroom in der Praxis. In B. Berendt, B. Szczyrba & J. Wildt (Hrsg.), ''Neues Handbuch Hochschullehre'' (E 2.11, 1-18), Ergänzungslieferung 57, Dezember 2012. Berlin: Raabe.
  • Scherrmann, A., Spannagel, C. & Bescherer, C. (2012). Da pocht mein Herz. Pulsdaten erheben und auswerten. mathematik lehren, 175, 19-24.

Lebenslanges Lernen und öffentliche Wissenschaft im Web 2.0

Jetzt gerade ist ein Beitrag von Oliver Tacke und mir in den Hessischen Blättern für Volksbildung erschienen. Thema: Lebenslanges Lernen und öffentliche Wissenschaft im Web 2.0

Abstract: "Öffentliche Wissenschaft bietet Menschen Gelegenheiten, nicht nur Einblicke in neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, sondern auch wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen kennen zu lernen. Wissenschaftler und Nicht-Wissenschaftler können in gemeinsamen Forschungsprojekten von den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Personen profitieren. Das Web 2.0 bietet hierfür eine praktische Kommunikations- und Kooperationsbasis. Durch die Öffnung von Lehre und Forschung im Web werden dabei Anknüpfungspunkte für den gemeinsamen Austausch gebildet."

Referenz: Spannagel, C. & Tacke, O. (2012). Lebenslanges Lernen und öffentliche Wissenschaft im Web 2.0. Hessische Blätter für Volksbildung, 2012(4), 335-343.

Die Infantilisierung der Wissenschaft

"Man könnte das Kasperletheater als ein Zeichen des Niedergangs abqualifizieren." sagt ein sehr lesenswerter Blogartikel über mein Video mit Graf Zahl. Da ich den Beitrag leider nicht ganz verstehe, bitte ich um Hilfe: Was genau ist gemeint mit der Aussage, dass die transzendentale Subjektivität erst ihre Wissensträgerschaft beweisen sollte? Und weshalb beginnt die Gesellschaft, "den tranzendentalen Vermeidungsirrtum zu beobachten."?

Kreative Spaßgelegenheit: Magnet-Wörter

Vor einiger Zeit hab ich in meinem Blog mal über spaßige, kreative und kommunikative Spontan-Gelegenheiten geschrieben... Mein Tafel-Memo-Spiel an der (magnetischen Wand) neben meinem Büro erfreut sich seitdem großer Beliebtheit (insbesondere bei Kindern, die zur Mathe-Förderung zu uns an die PH kommen)...

Neulich hab ich beim Einkaufen in Heidelberg ein Set mit Magnet-Wörtern gefunden, die man zu Sätzen zusammenbauen kann. Ich MUSSTE das natürlich einfach kaufen, jetzt hängen die Wörter an meiner Bürotür. Ich bin gespannt, welche Sätze da gebildet werden... ich werde auf Twitter und Facebook berichten... 🙂

Jedenfalls können sich die Leute vor meinem Büro jetzt für Memo- oder Wörter-Spiel entscheiden... neulich hat mich auch jemand auf Street Pong aufmerksam gemacht, ein Spiel, mit dem man sich die Wartezeit an roten Ampeln vertreiben kann... ich will sowas überall haben!!

Videoproduktion a la Loviscach

Neben meinen Hörsaalvideos produziere ich ab sofort auch Beispiellösungen zu Hause am Rechner. Stift-Tablet-PC, Camtasia, Windows Journal, und los geht's. Das sieht so ähnlich aus wie beispielsweise bei Jörn Loviscach und macht echt Spaß. 🙂

Weitere Neuerung: Ich habe einen Twitter-Account @pharithmetik eingerichtet, der automatisiert die neuesten Mathe-Videos posted (falls jemand das dort sozusagen abonnieren möchte).

IFTTT

Interessanten Dienst entdeckt. IFTTT. Das ist die Abkürzung für "IF THIS THEN THAT". Damit kann man Aktionen definieren, die durchgeführt werden sollen, wenn ein bestimmter Social-Media-Trigger kommt. Also z.B. "Wenn ein neuer Blog-Beitrag kommt, dann poste ihn auf Facebook" (noch nicht sehr innovativ), aber auch so etwas wie "Wenn neue public flickr-Fotos online sind, dann poste sie nach Facebook" oder "Wenn ich in Google reader einen Beitrag fave, dann adde diesen als public bookmark bei diigo" oder "Wenn ich ein Item in Pocket gelesen habe, dann poste den Link nach delicious" oder "Wenn ich einen Link auf Facebook geposted habe, dann poste ihn auch in diigo" usw. usw.... es gibt 55 Dienste, die ganz unterschiedlich angebunden werden können. Und es gibt einen Zeit-Trigger. Und.... unglaubliche Potenziale in diesem Dienst. Ich experimentier mal ein bisschen...

Die Wiederentdeckung des Fernsehers

... richtig, des Fernsehers, nicht des Fernsehens. Obwohl das auch mit drinhängt. Ich hab mir neulich das hier gekauft. Damit kann ich meinen Laptop an meinen herkömmlichen (alten) TV anschließen. Sehr nett, gestern mal ausprobiert: Webcam und Mikro angeschlossen, und dann gehts los mit dem "Skypen per TV". Der Gesprächspartner im Vollbild auf dem TV. Sehr futuristisch irgendwie. Dann gleich der Tipp von Burkhard: Funk-Tastatur und Funk-Maus bestellt. Heute auf ne andere Idee gekommen: Ich hab auf meinem Android-Pad TeamViewer installiert. Damit kann ich vom Bett aus den Laptop per Android-Tab fernsteuern. Total witzige Sache. Und jetzt kann ich über Zattoo auch wieder schön fernsehen. Und DVDs gucken. Und Musik hören. Alles vom Bett aus mit dem Androiden ferngesteuert. Welcome to Future. 🙂